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SAMSUNG GALAXY Z FOLD 4

10. August 2022 um 15:00 Uhr


Mit dem Galaxy Z Fold 4 zeigt Samsung, dass sein Foldable nicht mehr in den Kinderschuhen steckt. Viele Mängel sind behoben, doch unser Kurztest zeigt, ein Massenprodukt wird wohl auch dieses Modell nicht.

Falthandys beziehungsweise Foldables sind auch 2022 noch nicht im Massenmarkt angekommen. Vor allem in Deutschland steht Samsung mit seiner Fold-Reihe weiterhin allein auf weiter Flur. Dabei beweisen die Südkoreaner mit dem Galaxy Z Flip 4 und Galaxy Z Fold 4, der nunmehr vierten Generation der Reihe, dass die Technik eigentlich massentauglich ist. Von anfänglichen Kinderkrankheiten ist nichts mehr übrig.

Somit könnten die ganz normalen unfaltbaren Smartphones endlich abgelöst werden oder? Ganz so einfach ist es nicht, wie unser Kurztest zeigt. Denn obwohl das Galaxy Z Fold 4 eine konsequente und solide Weiterentwicklung ist, gibt es im Vergleich zum regulären Handy noch immer Nachteile.

Samsung peilt für 2022 500.000 verkaufte Foldables in Deutschland an. An diesem Ziel wird schnell klar, dass hier also noch immer eine Nische bedient wird. Laut Hersteller sehen potenzielle Käuferinnen und Käufer vor allem Nachteile beim Preis, der Haltbarkeit, Kamera sowie Akkulaufzeit. Ändert sich das vielleicht mit dem neuen Fold?

Verarbeitung und Design

Wenn es um die Verarbeitung geht, denken noch immer viele an das Desaster der ersten Generation, deren Veröffentlichung Samsung nach diversen defekten Displays verschieben und noch einmal nachbessern musste.

Samsung Galaxy Z Fold 4

Das Samsung Galaxy Z Fold 4 in Bildern.

Diese Kinderkrankheiten sind mittlerweile lange aus der Welt. Der Hersteller hat aus den Fehlern gelernt und die nunmehr vierte Generation bietet eine durchweg saubere Verarbeitung und ist widerstandsfähiger gegenüber Umwelteinflüssen, nicht zuletzt dank der IPX8-Zertifizierung, die das Gerät weniger anfällig gegenüber Wasser macht.

Gehäuse

Der Rahmen besteht zwar aus Aluminium, macht aber dennoch einen wertigen Eindruck. Samsung nennt das Material “Armour Aluminium”, welches gegenüber normalem Aluminium deutlich robuster sein soll. Zwar wäre ein Edelstahlrahmen sicherlich wünschenswert, allerdings würde damit auch das Gewicht des Gerätes zunehmen.

Die Verarbeitungsqualität des Samsung Galaxy Z Fold 4 ist hervorragend.
Die Verarbeitungsqualität des Samsung Galaxy Z Fold 4 ist hervorragend. (Quelle: Netzwelt)

An den Geräteseiten befinden sich wie gewohnt die Stereolautsprecher, Mikrofone, Lautstärke- und Power-Button sowie die USB-C-Buchse. Hier gibt es weder Spaltmaße noch wackelnde Knöpfe.

Entgegen erster Gerüchte gibt es im Gehäuse des Fold 4 keinen Einschub für den S-Pen. Wer den Stift am Foldable nutzen will, muss ihn separat verstauen, etwa in einer entsprechend angebotenen Schutzhülle. Auch das Gerücht über einen ins Display eingelassenen Fingerabdrucksensor stellte sich als falsch heraus. Dieser sitzt weiterhin in der Seitentaste.

Abmessungen und Gewicht

Das Fold 4 ist etwas kleiner und leichter als das Galaxy Z Fold 3 geworden. Mit den Gerätemaßen von 155,1 x 67,1 x 15,8 Millimetern (zugeklappt) und 263 Gramm ist es zwar noch alles andere als ein Kompakthandy, allerdings benötigen zwei Displays plus Innenleben eben ihren Platz.

Schmalere Display-Ränder

Das Außendisplay ist mit 6,2 Zoll im 23,1:9-Format zwar gleich groß, das Seitenverhältnis hat sich jedoch leicht geändert. Die Displayränder sind schmaler, der Bildschirm selbst ist etwas breiter als noch beim Vorgänger, welches ein 25:9-Format bot. Beim Bildschirmglas kommt das Gorilla Glass Victus+, welches resistenter gegen Stürze und Kratzer sein soll.

Beim Innen-Display sieht es ganz ähnlich aus. Hier kommt erneut ein 7,6 Zoll großes AMOLED-Display zum Einsatz – aber es ist ein wenig breiter, die Ränder schmaler. Gegenüber dem Fold 3 soll der neue Innenbildschirm 45 Prozent widerstandsfähiger sein. Allerdings wurde noch immer kein faltbares Glas erfunden, womit wir uns weiter mit Kunststoff begnügen müssen. Ebenfalls geschrumpft ist das Display-Scharnier; es steht nun weniger hervor.

Sichtbare Falz, versteckte Frontkamera

Wer darauf hofft, dass es keine sichtbare Falz mehr auf dem Hauptbildschirm gibt, wird allerdings enttäuscht. Diese ist weiterhin sicht- und auch fühlbar, fällt im eingeschalteten Zustand beim direkten Daraufschauen aber glücklicherweise weniger auf.

Die Frontkamera auf dem Innen-Display hat der Hersteller wie schon beim Fold 3 gut versteckt. Allerdings wurde die Pixeldichte verbessert, weshalb sie nun noch weniger auffällt. Bei dunklen Hintergründen ist sie daher nicht zu sehen, auf weißem Grund erkennt man sie nur leicht – ein nettes Detail.

Die Frontkamera unter dem Display ist gut versteckt und nur bei hellem Hintergrund zu sehen.
Die Frontkamera unter dem Display ist gut versteckt und nur bei hellem Hintergrund zu sehen. (Quelle: Netzwelt)

Insgesamt unterscheidet sich die vierte Generation rein äußerlich nur in Details vom Vorjahresmodell. Die kleinen Änderungen sind jedoch nur konsequent und machen das Gerät insgesamt ein bisschen besser.

Ausstattung und Bedienung

Nicht nur äußerlich, auch bei Ausstattung und Bedienung hat sich beim Galaxy Z Fold 4 etwas getan. Neben dem nun leuchtstärkeren Display kommen ein leistungsfähiger Chip und eine besser Kamera zum Einsatz.

Display

Die Displayhelligkeit des innenliegenden AMOLED-Bildschirms haben wir beim Test des Galaxy Z Fold 3 kritisiert. Der Hauptbildschirm bot bei Sonneneinstrahlung eine zu geringe Helligkeit.

Laut Samsung ist das innenliegende Display nun leuchtstärker, wir konnten das Smartphone allerdings nur in einem gut beleuchteten Innenraum ausprobieren. Hier machte der Bildschirm einen guten Eindruck, wirkte ausreichend hell und ließ sich gut ablesen.

Das Samsung Galaxy Z Fold 4 bietet ein helleres Innen-Display im Vergleich zum Vorgänger.
Das Samsung Galaxy Z Fold 4 bietet ein helleres Innen-Display im Vergleich zum Vorgänger. (Quelle: Netzwelt)

Darüber hinaus lässt sich auch wieder die Farbtemperatur einstellen, je nachdem, ob ihr ein etwas kühleres oder wärmeres Bild bevorzugt. Beide Displays arbeiten mit bis zu 120 Hertz. Scroll-Vorgänge und Co. wirken so butterweich und verzögerungsfrei.

Beide Bildschirme bieten eine gute Schärfe. Beim Außen-Display kommt eine HD+-Auflösung zum Einsatz (2.316 x 904 Pixel), der innere Bildschirm setzt auf QXGA+ (2.176 x 1.812 Pixel).

In den Einstellungen lässt sich die maximale Helligkeit über einen Schalter zusätzlich verstärken. Dies geht natürlich zulasten der Akkulaufzeit. Wie gehabt könnt ihr auch die Farbwiedergabe verändern, indem ihr “Lebendig” oder “Standard” wählt. Wie erstere Option vermuten lässt, wirkt dabei alles etwas gesättigter und kontrastreicher – insgesamt schöner.

Prozessor, Arbeits- und Gerätespeicher

Beim Galaxy Z Fold 4 setzt Samsung auf den Snapdragon 8+ Gen 1, welcher auch beim neuen OnePlus 10T zum Einsatz kommt. Qualcomms neuster Chip bringt eine gute Leistung bei gleichzeitig besserer Effizienz. Mit ihm ist das Foldable gut aufgestellt und auch für anspruchsvollere Aufgaben gerüstet.

Dem Qualcomm-Chip stehen 12 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Seite. Beides sorgt zusammen für eine gute Performance, gerade in Hinblick auf die Multitasking-Nutzung beim Fold. In den Handel kommt das Smartphone mit 256 und mit 512 Gigabyte Gerätespeicher. Zudem wird es exklusiv im Samsung-Onlineshop eine Variante mit einem Terabyte Speicherplatz zu kaufen geben.

Kamera

Die Hauptkamera des Fold 4 erhält ein ordentliches Upgrade. Verbaut sind eine Hauptkamera mit 50 Megapixeln und 1.8er Blende, ergänzend eine 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera mit 2.2er Blende sowie ein Teleobjektiv mit 3-fach optischem Zoom und einer 10-Megapixel-Auflösung (Blende f/2.4). Der Hersteller verspricht eine deutlich bessere Fotoqualität im Vergleich zum Vorgänger.

Die Hauptkamera des Samsung Galaxy Z Fold 4 hat ein Upgrade erhalten.
Die Hauptkamera des Samsung Galaxy Z Fold 4 hat ein Upgrade erhalten. (Quelle: Netzwelt)

Hierzu können wir in unserem Kurztest noch nicht allzu viel sagen. Unter optimalen Lichtbedingungen machte die Kamera einen guten Eindruck, allerdings bleibt abzuwarten, wie sich bei unterschiedlichen Lichtbedingungen schlägt.

Die Frontkamera am Außendisplay macht Aufnahmen mit 10 Megapixeln, die innere Frontkamera unter dem Hauptbildschirm liefert maximal 4-Megapixel-Fotos.

Akku

Wie beim Vorgänger verbaut Samsung ein 4.400-Milliamperstunden-Akku, verspricht gleichzeitig aber eine längere Laufzeit. Diese hatten wir in unserem Test seinerzeit bemängelt. Neben Anpassungen an der Software dürfte hier vor allem der neue Snapdragon-Chip seine verbesserte Effizienz ausspielen und zu einer besseren Akkulaufzeit beitragen. Aufladen lässt sich der Akku mit bis zu 25 Watt.

Konnektivität

Das Galaxy Z Fold 4 unterstützt alle aktuellen Verbindungstechnologien. Neben WLAN AX sind natürlich auch 5G, NFC und Bluetooth 5.2 an Bord. Zusätzlich werden die Ortungssysteme GPS, GLONASS, Beidou und Galileo unterstützt. Ans Mobilfunknetz werdet ihr per eSIM oder Nano-SIM-Karte angebunden. Da es sich um ein Dual-SIM-Handy handelt, könnt ihr das Fold 4 mit zwei SIM-Karten simultan verwenden.

Betriebssystem

Ausgeliefert wird das Galaxy Z Fold 4 mit Android 12 und Samsungs eigener Oberfläche One UI 4.1.1. Wann das Update zu Android 13 erfolgt, ist bislang noch nicht bekannt. Eine zu erwähnende Neuerung auf der Samsung-Oberfläche ist die Taskbar am unteren Bildschirmrand, die unter anderem an macOS oder iPadOS erinnert. Über die Leiste könnt ihr Apps deutlich schneller öffnen.

Die App-Leiste (Taskbar) am unteren Bildschirmrand ermöglicht nun eine schnellere und effizientere Bedienung.
Die App-Leiste (Taskbar) am unteren Bildschirmrand ermöglicht nun eine schnellere und effizientere Bedienung. (Quelle: Netzwelt)

Über Drag and Drop lassen sich Programme so auch in der Multitasking-Ansicht öffnen. Bis zu drei Apps gleichzeitig finden auf dem Hauptbildschirm Platz und können zeitgleich verwendet werden. Das funktioniert sehr einfach und erleichtert die App-Nutzung im Alltag – vor allem beim Multitasking.

Preis, Farben und Verfügbarkeit

Die Preise für das Galaxy Z Fold 4 starten bei 1.799 Euro für die Version mit 256 Gigabyte Hauptspeicher. Für 512 Gigabyte werden 1.919 Euro fällig, die exklusiv im Samsung-Store erhältliche 1-Terabyte-Variante liegt bei 2.159 Euro.

Das neue Foldable ist in drei Farben erhältlich, in Beige, Phantom Black sowie Gray Green. Die Vorbestellungen starten am 10. August, im Handel erhältlich ist das Samsung Galaxy Z Fold 4 ab dem 26. August 2022.

Fazit

Mit dem Galaxy Z Fold 4 bringt Samsung ein konsequentes Upgrade in den Handel. Das Smartphone unterscheidet sich nicht deutlich von seinem Vorgänger, im Detail und an bemängelten Schwachstellen wie Akkulaufzeit oder Kamera hat sich aber einiges getan.

Insgesamt hinterlässt das Fold 4 in unserem kurzen Hands-On einen guten und mittlerweile ziemlich ausgereiften Eindruck, allerdings bedarf es eines ausführlichen Tests, um die Verbesserungen im Detail und vor allem Alltag näher in Augenschein zu nehmen.

Auch beim Samsung Galaxy Z Fold 4 sieht man die Falz recht deutlich.
Auch beim Samsung Galaxy Z Fold 4 sieht man die Falz recht deutlich. (Quelle: Netzwelt)

Bei der Display-Falz kann der Hersteller die physikalischen Grenzen leider noch nicht überwinden, genauso bei der Tatsache, dass das Display aus Kunststoff im Vergleich zu Bildschirmen aus Glas nicht so hochwertig und etwas anfälliger wirkt.

Auch der hohe Einstiegspreis dürfte für potenzielle Käufer weiterhin eine Hürde sein. Dessen ist sich der Hersteller bewusst und setzt deshalb vor allem auf die Kooperation mit Mobilfunkbetreibern, die die Geräte samt passendem Tarif in monatlichen Raten erschwinglicher machen.

Ein Massenprodukt wird das Fold 4 wohl weiterhin nicht, aber es bleibt konkurrenzlos, denn vergleichbare Geräte anderer Hersteller sucht man in Deutschlands vergebens.

Samsung Galaxy Z Fold 4

Samsung Galaxy Z Fold 4: Die besten Alternativen

Sagt euch nicht zu? Ihr sucht nach passenden Alternativen? Nachfolgend findet ihr die besten Samsung Galaxy Z Fold 4-Alternativen.

Zudem empfehlen wir euch einen Blick in unsere Smartphone-Bestenlisten.
Vergleichbare Produkte findet ihr beispielsweise in der Bestenliste
“Foldables im Vergleich: Das sind die besten Falt-Handys”

Samsung Galaxy Z Fold 4: Datenblatt

Hier findet ihr die technischen Daten zu Samsung Galaxy Z Fold 4. Größe, Gewicht und andere Eigenschaften könnt ihr so problemlos mit anderen Produkten vergleichen.

Prozessor Snapdragon 8+ Gen 1
RAM 12 GB
Akku-Kapazität 4.400 mAh
Schnellladen ja, 25 Watt
Austauschbar Nein
Wireless Charging Ja
Reverse Charging Ja
Gerätespeicher 256 GB, 512 GB, 1 TB
Erweiterbarer Speicher Nein
Hauptkamera (Rückseite) 12 MP
Videoaufnahme 4K
Hauptkamera-Blende f/1.8
Zweiter Bildsensor 12 MP
Dritter Bildsensor 10 MP
Autofokus Ja
Digitaler Zoom Ja
Blitzlicht Ja
Frontkamera 10 MP
Blende f/2.2
Zweite Frontkamera 4 MP
Höhe 155,1 mm
Breite 130,1 mm
Tiefe 6,3 mm
Gewicht 263 Gramm
Display-Auflösung 2.176 x 1.812
Display-Diagonale 7,6 Zoll
Display-Typ AMOLED
SIM-/ Speicher-Karten-Format, Anzahl der Slots Nano-SIM, 1
Dual-SIM Ja
Bluetooth 5.2
WiFi WLAN 802.11 a/b/g (2,4 GHz), Wi-Fi 4, 5, 6 (2,4 GHz + 5 GHz), Wi-Fi 6E
LTE Ja
5G Ja
GPRS Ja
EDGE Ja
GSM Ja
USB USB Type-C
Kopfhöreranschluss Nein
Fingerabdruckscanner Ja
NFC Ja
GPS Ja
Beschleunigungssensor Ja
Näherungssensor Ja
Umgebungslichtsensor Ja
zweite SIM physisch Nein
eSIM als zweite SIM Ja

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Source moviepilot.de

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