24.7 C
New York
Wednesday, August 10, 2022

Roborock Q7 Max+ im Test: Highend in der Saugroboter-Mittelklasse

- Advertisement -
- Advertisement -

[ad_1]

ROBOROCK Q7 MAX+

24. Juli 2022 um 09:00 Uhr


Der Roborock Q7 Max+ glänzt im Test durch hohe Saugkraft und zielsichere Navigation. Beim Wischen gibt es kleine Abzüge, die einer klaren Kaufempfehlung aber keinen Abbruch tun.

Roborock Q7 Max+ im Test

Redaktionswertung 8,7 Leserwertung

Noch keine Bewertungen

Für Links auf dieser Seite erhält NETZWELT ggf. eine Provision vom Händler. Mehr Infos.

Eine klare Kaufempfehlung, wenn die Wischfunktion eher zweitranging ist

Der Roborock Q7 Max+ überzeugt fast auf ganzer Linie. Er navigiert dank Laser und diversen Sensoren zielsicher durch die Räume, verfügt über eine hohe Saugleistung und erfordert zusammen mit der Absaugstation nur wenig Zuwendung. Außerdem punktet das Gerät durch die Unterstützung von bis zu vier Etagen, die automatisch erkannt werden. Die Wischfunktion ist deutlich besser als beim Vorgänger, kann Modellen mit oszillierenden oder rotierenden Wischmops aber nicht das Wasser reichen. Zudem sollten kleine Objekte wie Ladekabel wegen der fehlenden Objekterkennung vor der Reinigung entfernt werden.

Das hat uns gefallen

  • Hohe Saugleistung
  • Absaugstation reinigt auch Bereich um die Walze
  • Zielsichere Navigation
  • Einfache App-Bedienung, viele Einstelloptionen
  • Gummiwalze weniger anfällig für Haare

Das hat uns nicht gefallen

  • Klassisches Wischmodul ohne Oszillation und Rotation
  • Ladekabel werden mitunter übersehen und eingesaugt
  • Absaugstation im Einzelkauf nicht ganz günstig

Die besten Saugroboter im Test

Wir testen regelmäßig Saug- und Wischroboter für euch. Die Ergebnisse findet ihr hier.

Zu den Ergebnissen

Für Links auf dieser Seite erhält NETZWELT ggf. eine Provision vom Händler. Mehr Infos.

Saugroboter von Roborock gehören seit Jahren zu den besten auf dem Markt. Vor allem in der Mittel- und Oberklasse können die Geräte durch eine gute Ausstattung sowie ein insgesamt ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis punkten.

Mit dem Roborock Q7 Max+ gibt es einen neuen Titelanwärter im mittleren Preissegment. Das Gerät ist der Nachfolger des beliebten Roborock S5 Max und kann als Q7 Max einzeln oder als Q7 Max+ zusammen mit einer Absaugstation gekauft werden.

Wir haben die Plus-Variante inklusive Station für euch getestet und sind grundsätzlich vom neuen Modell begeistert. Der Saugroboter hat im Vergleich zu seinem Vorgänger eine deutlich bessere Ausstattung und Leistung, zu Premium-Modellen rund um den Roborock S7 MaxV Ultra ist allerdings noch Luft nach oben. Aber alles der Reihe nach.

  1. Lieferumfang, Verarbeitung, Einrichtung
  2. Reinigung und Navigation
  3. Funktionen und Features
  4. Technische Daten im Überblick
  5. Tipp für Sparfüchse

  6. Fazit

Lieferumfang, Verarbeitung, Einrichtung

Im Lieferumfang des Roborock Q7 Max+ befinden sich neben dem Saug- und Wischroboter inklusive Wischmopp noch die Ladestation mit Ersatzstaubbeutel sowie eine Betriebsanleitung. Die Einrichtung und Inbetriebnahme ist Roborock-typisch sehr einfach und innerhalb weniger Minuten erledigt.

Zunächst müsst ihr euch die Roborock-App herunterladen. Anschließend bindet ihr das Gerät in euer heimisches WLAN und schon könnt ihr mit der ersten Kartenerstellung loslegen. Doch zunächst widmen wir uns noch der Verarbeitung und dem Aufbau einiger Komponenten.

Qualitativ wirkt der Saugroboter hochwertig, auch wenn überwiegend Kunststoff zum Einsatz kommt. Hier wackelt nichts, es gibt keine unschönen Spaltmaße. Das Modell gibt es sowohl in Schwarz als auch in Weiß. Wir haben ein schwarzes Testgerät bekommen, das auch optisch schick wirkt – wenn man das bei einem Saugroboter wirklich sagen kann.

Roborock Q7 Max+

Der Roborock Q7 Max+ in Bildern.

Im Vergleich zum Vorgänger, dem Roborock S5 Max, hat sich einiges getan. Staub- und Wischtank sind zu einem Gefäß zusammengewachsen und befinden sich unter der Abdeckung auf der Oberseite.

Dadurch dass der Wassertank hier platziert ist, ist der Wischmopp selbst deutlich kleiner als bei Geräten wie etwa dem Yeedi Vac 2 Pro. Wie der S5 Max verfügt auch der Q7 Max über eine elektronische Regelung der Wasserdurchflussmenge, die über die App festgelegt werden kann. Diese lässt sich nun noch feiner dosieren.

Während der Roborock S7 bereits über ein vibrierendes Wischmodul verfügt, welches ähnlich dem des Yeedi Vac 2 Pro funktioniert, setzt der Q7 Max+ auf eine kleine Weiterentwicklung der inzwischen etwas veralteten Wischtechnik.

Der Wischmopp wird hier einfach über den Boden gezogen. Dank des konstanten Anpressdrucks von 300 Gramm sowie der variablen Wassersteuerung sind die Ergebnisse dennoch besser als beim Vorgänger – dazu später mehr.

Eine willkommene Neuerung ist die Gummiwalze, die in Kombination mit dem Unterdruck den Schmutz in den Staubbehälter befördert. Diese ist deutlich weniger anfällig für Haare, die sich bei älteren Modellen auf Dauer unschön in der Bürste verknotet haben. Sollten sich dennoch Haare um die Gummiwalze wickeln, können sie einfach abgestreift werden.

Reinigung und Navigation

Roborock setzt beim Q7 Max+ wieder auf eine Lasernavigation und das ist auch gut so. Mit dieser findet sich der Saugroboter gut zurecht, selbst bei Dunkelheit. Im Zusammenspiel mit den anderen Sensoren (unter anderem Klippensensoren, Beschleunigungsmesser und Stoßdämpfer) gelingt so eine zumeist sichere Navigation.

Was diese noch etwas verbessern könnte, wäre eine zusätzliche Kamera mit Infrarotsensoren auf der Frontseite für die Objekterkennung, wie es sie bei anderen Modellen gibt.

Teppiche erkennt der Roborock Q7 Max+ automatisch. Gegenüber der S7-Reihe kann das Wischmodul aber nicht angehoben werden.
Teppiche erkennt der Roborock Q7 Max+ automatisch. Gegenüber der S7-Reihe kann das Wischmodul aber nicht angehoben werden. (Quelle: Netzwelt)

Es passiert nämlich durchaus noch, dass sich das Gerät festfährt. Das kommt zum Glück nur relativ selten vor, aber kann geschehen – beispielsweise bei leichten Läufern, die zusammengeschoben und dann nicht mehr überquert werden können oder auch bei Gegenständen wie Wäscheständern, bei denen das Gerät zunächst Hindernisse überquert, aber dann nicht mehr herauskommt.

Allerdings ist positiv hervorzuheben, dass der Q7 Max+ noch einige Zeit aus eigener Kraft versucht, sich zu befreien – was teilweise auch gelingt.

Worauf nach wie vor geachtet werden sollte: Keine Ladekabel herumliegen lassen! Leider vergesse ich das hin und wieder. Das Ergebnis ist dann ein herannahender Roboter mit einem Kabelschwanz, den vorderen Teil bereits über die Reinigungswalze ins Innere gedreht. Ärgerlich, aber eine Objekterkennung ist eben nicht vorhanden. Wobei auch diese ihre Grenzen hat und bei dünnen Kabeln nicht immer zuverlässig funktioniert.

Hindernisse wie Türschwellen schafft das Gerät bis etwa zwei Zentimeter. Somit gibt es im Regelfall selbst bei höheren Altbauschwellen keine Probleme. Mit einer Höhe von rund 9,6 Zentimetern findet der Saugroboter zudem seinen Weg unter viele Möbelstücke.

Kommen wir zur Saug- und Wischleistung. Erstere ist wirklich super. Mit 4.200 Pa Saugkraft hat der Roborock Q7 Max+ eine sehr ordentliche Leistung (der S7 MaxV schafft sogar 5.100 Pa) und etwa doppelt so viel wie der Vorgänger. Die Geräuschkulisse ist dabei auch angenehmer, nur auf maximaler Stufe ist es ziemlich laut.

Staub- und Wischbehälter befinden sich in einem Modul. Die Schmutzfang-Kapazität liegt bei 470 Millilitern, die Wassertank-Kapazität bei 350 Millilitern.
Staub- und Wischbehälter befinden sich in einem Modul. Die Schmutzfang-Kapazität liegt bei 470 Millilitern, die Wassertank-Kapazität bei 350 Millilitern. (Quelle: Netzwelt)

Herumliegenden Staub und Schmutz (gerade in der Küche) beseitigt das Gerät konsequent. Die Wischleistung ist ebenfalls besser als beim S5. Aus dem Garten hereingetragene Kirschen samt unschöner Flecken auf Fliesen- und Vinylboden waren nach nur einem Vorgang komplett verschwunden.

Hartnäckigere Verschmutzungen werden nicht immer entfernt. Hierbei zeigt sich ein doch deutlicher Unterschied zu Modellen, die auf ein bewegliches Wischmodul setzen. Diese sind bei der Feuchtreinigung besser. Wenn man aber stark verschmutzte Bereiche einfach mehrfach reinigen lässt, dann ist das Ergebnis auch hier ziemlich gut.

Dennoch ein Tipp: Wer einen Saugroboter mit kraftvollerem Wischmodul sucht, sollte eher zur S7-Serie greifen. Wem ein solider Wischvorgang reicht, bei dem eventuell mal ein Fleck per Hand entfernt werden muss, wird mit dem Q7 glücklich.

Noch ein wichtiger Hinweis für Teppichbesitzer: Der Q7 Max+ kann den Wischmopp im Gegensatz zum S7 nicht automatisch bei Teppichen anheben. Es ist also nötig, wischfreie Zonen einzurichten.

Als sehr positiv empfinde ich die Unterstützung mehrere Etagen. Bis zu vier Karten kann das Gerät speichern und es erkennt automatisch nach wenigen Sekunden, in welchem Geschoss es sich befindet.

Da eine Akkuladung für die Reinigung von einer Fläche bis 250 Quadratmeter ausreicht, schafft der Haushaltshelfer auch mehrere Etagen nacheinander, ohne schlappzumachen.

Ist die Reinigung abgeschlossen, kehrt das Gerät zur Station zurück – außer, diese befindet sich auf einer anderen Etage. Dann bleibt der Saugroboter am Startpunkt stehen und muss geholt werden.

Die Station leert im Anschluss den Staubbehälter und befördert den Inhalt in den integrierten und wechselbaren Staubbeutel. Dabei wird auch der Bereich um die Reinigungswalze abgesaugt. Bis zu sieben Wochen sollen vergehen, bis der 2,7 Liter fassende Beutel in der Station entleert werden muss – das richtet sich natürlich vor allem nach dem anfallenden Schmutz.

Funktionen und Features

Wie bei Saugrobotern üblich, ist die App das eigentliche Herzstück. Denn hier könnt ihr diverse Parameter einstellen, Karten bearbeiten, Reinigungen planen und mehr. Die Software von Roborock ist übersichtlich und auch für Saugroboter-Neulinge einfach zu bedienen.

Innerhalb der Anwendung findet ihr die vom Gerät erstellten Karten (auf Wunsch auch in 3D), die dank LiDAR-System sehr akkurat erstellt werden. Ihr könnt Räume teilen, virtuelle Grenzen einziehen oder auch Sperrzonen einrichten.

Die erstellten Karten sind dank Laser sehr genau. Zudem lassen sich die Reinigungswege genau verfolgen.
Die erstellten Karten sind dank Laser sehr genau. Zudem lassen sich die Reinigungswege genau verfolgen. (Quelle: Netzwelt)

Die Saugleistung lässt sich über das Programm in vier Stufen von “Leise” bis “Maximal” einstellen, die Wasserdurchflussrate in fünf Stufen von “Aus” und “Niedrig” bis hin zu “Hoch” und “Benutzerdefiniert”. Letztere Einstellung ermöglicht ganze 30 Durchflussstufen, die bis zu “Extrem” reichen.

Ihr könnt für jeden Raum eine individuelle Saug- und Wischleistung voreinstellen. Das ist hilfreich, wenn ihr verschiedene Bodenbeläge habt, die unterschiedlich gut mit Feuchtigkeit zurechtkommen.

Des Weiteren lassen sich verschiedenste Pläne für die Reinigung über die App anlegen. Ihr könnt unter anderem festlegen, wann und wie oft das Gerät saubermachen soll oder könnt einen zusätzlichen “Nach Mahlzeiten”-Plan aktivieren, bei dem der Saugroboter zu festen Zeiten die Küche und das Esszimmer saugt und wischt.

Darüber hinaus findet ihr in der App auch Hinweise zur Wartung. Wann muss der Filter oder die Seitenbürste getauscht werden? Auch hier gibt die Anwendung Auskunft. Ein nettes Detail: In den Robotereinstellungen könnt ihr festlegen, wann das Gerät aufgeladen werden soll. Wenn ihr beispielsweise einen Nachtstromtarif habt, könnt ihr die Ladezeiten auf die Nacht schieben und so Geld sparen.

Technische Daten im Überblick

Damit ihr euch die Daten und Fakten noch einmal auf einen Blick ansehen könnt, findet ihr nachfolgend eine kleine Übersicht mit den wichtigsten Merkmalen.

Roborock Q7 Max+
Saugleistung 4200 Pa
Abmessungen 35,3 x 35,0 x 9,6 Zentimeter
Akkulaufzeit Bis zu 180 Minuten
Ausstattung programmierbare Reinigungszeiten, 1x Bodenwalze, 1x Seitenbürste, App-Steuerung, Sprachsteuerung
Automatische Reinigungsfortsetzung ja
Gewicht 4,7 Kilogramm
Navigation LiDAR-Navigation
Reinigungsmodi nur saugen, saugen + wischen
Wischfunktion ja, 300 Gramm einheitlicher Moppdruck
Zubehör Staubsaugerbeutel, Absaugstation, Wischmodul mit Wischmopp, Anleitung

Roborock Q7 Max+

Tipp für Sparfüchse

Der Roborock Q7 Max+ liegt preislich bei rund 550 bis 600 Euro (Stand Juli 2022). Wollt ihr beim Kauf sparen, haben wir einen Tipp für euch. Wenn ihr auf die Absaugstation verzichten könnt, bekommt ihr den Saugroboter ohne diese bereits ab rund 360 Euro.

Für diesen Preis werdet ihr derzeit kaum etwas Besseres bekommen. Zudem habt ihr die Möglichkeit, die Station auch einzeln nachzukaufen, wenn ihr sie doch noch haben wollt.

Roborock Q7 Max+

Roborock Q7 Max+

Redaktionswertung 8,7 Leserwertung

Noch keine Bewertungen

Für Links auf dieser Seite erhält NETZWELT ggf. eine Provision vom Händler. Mehr Infos.

Roborock Q7 Max+: Die besten Alternativen

Sagt euch nicht zu? Ihr sucht nach passenden Alternativen? Nachfolgend findet ihr die besten Roborock Q7 Max+-Alternativen.

Zudem empfehlen wir euch einen Blick in unsere Saug-, Wisch und Haushaltsroboter-Bestenlisten.
Vergleichbare Produkte findet ihr beispielsweise in der Bestenliste
“Saugroboter im Test: Die besten Saug- und Wischroboter im Vergleich”

Roborock Q7 Max+: Datenblatt

Hier findet ihr die technischen Daten zu Roborock Q7 Max+. Größe, Gewicht und andere Eigenschaften könnt ihr so problemlos mit anderen Produkten vergleichen.

Saugleistung 4.200 Pa
HEPA-Filter Ja
Volumen des Auffangbehälters 470 Milliliter
Sprachsteuerung Ja
Programmierbar Ja
Smartphone-App Ja
Wischfunktion Ja
Akkulaufzeit 3 Stunden
Absturzsensoren Ja
Art der Navigation Laser
Objekterkennung Nein
Etagenunterstützung Ja
Kontinuierliche Reinigung Ja

Nichts verpassen mit dem NETZWELT-Newsletter

Jeden Freitag: Die informativste und kurzweiligste Zusammenfassung aus der Welt der Technik!

[ad_2]
Source moviepilot.de

- Advertisement -

New Articles