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Saturday, August 13, 2022

Cloud-Speicher im Vergleich: 21 Anbieter im Test – das sind die Sieger

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Online-Speicher im Test

01. August 2022 um 14:02 Uhr


Mit einem Cloud-Speicher sichert ihr alle Arten von Dateien online und spart Speicherplatz. 21 Anbieter haben wir getestet und küren in diesem Vergleich die Sieger.

 
Sync
LeitzCloud
Microsoft OneDrive
Apple iCloud
Tresorit
pCloud
Google Fotos
NextCloud
Luckycloud
Box.com
Your Secure Cloud
Dropbox
Strato HiDrive
Amazon Photos
Mega
GMX/Web.de Cloud
Amazon Drive
Huawei Mobile Cloud
MagentaCloud
Samsung Cloud
  1. Google Drive

8,7 von 10 Punkten

2. Sync

8,5 von 10 Punkten

3. LeitzCloud

8,5 von 10 Punkten

4. Microsoft OneDrive

8,5 von 10 Punkten

5. Apple iCloud

8,4 von 10 Punkten

6. Tresorit

8,2 von 10 Punkten

7. pCloud

8,2 von 10 Punkten

8. Google Fotos

8,2 von 10 Punkten

9. NextCloud

8,0 von 10 Punkten

10. Luckycloud

8,0 von 10 Punkten

11. Box.com

8,0 von 10 Punkten

12. Your Secure Cloud

8,0 von 10 Punkten

13. Dropbox

7,7 von 10 Punkten

14. Strato HiDrive

7,6 von 10 Punkten

15. Amazon Photos

7,6 von 10 Punkten

16. Mega

7,5 von 10 Punkten

17. GMX/Web.de Cloud

7,4 von 10 Punkten

18. Amazon Drive

7,3 von 10 Punkten

19. Huawei Mobile Cloud

6,1 von 10 Punkten

20. MagentaCloud

6,0 von 10 Punkten

21. Samsung Cloud

5,5 von 10 Punkten

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Speicher in der kostenfreien Version

Speicher in der kostenfreien Version

15 GB

Speicher in der kostenfreien Version

5 GB (plus 1 GB bei Erreichen bestimmter Ziele)

Speicher in der kostenfreien Version

5 GB

Speicher in der kostenfreien Version

5 GB

Speicher in der kostenfreien Version

5 GB

Speicher in der kostenfreien Version

3 GB

Speicher in der kostenfreien Version

10 GB

Speicher in der kostenfreien Version

15 GB

Speicher in der kostenfreien Version

unbegrenzt

Speicher in der kostenfreien Version

Nein

Speicher in der kostenfreien Version

10 GB

Speicher in der kostenfreien Version

Nein

Speicher in der kostenfreien Version

2 GB

Speicher in der kostenfreien Version

Nein

Speicher in der kostenfreien Version

5 GB

Speicher in der kostenfreien Version

20 GB

Speicher in der kostenfreien Version

4 GB

Speicher in der kostenfreien Version

5 GB

Speicher in der kostenfreien Version

5 GB

Speicher in der kostenfreien Version

3 GB

Speicher in der kostenfreien Version

5 GB

Kollaboratives Arbeiten

Kollaboratives Arbeiten

Ja

Kollaboratives Arbeiten

Ja

Kollaboratives Arbeiten

Ja

Kollaboratives Arbeiten

Ja

Kollaboratives Arbeiten

Ja

Kollaboratives Arbeiten

Nein

Kollaboratives Arbeiten

Nein

Kollaboratives Arbeiten

Nein

Kollaboratives Arbeiten

Ja

Kollaboratives Arbeiten

Ja

Kollaboratives Arbeiten

Ja

Kollaboratives Arbeiten

Ja

Kollaboratives Arbeiten

Ja

Kollaboratives Arbeiten

Ja

Kollaboratives Arbeiten

Nein

Kollaboratives Arbeiten

Nein, nur Dateifreigabe

Kollaboratives Arbeiten

Nein

Kollaboratives Arbeiten

Nein

Kollaboratives Arbeiten

Nein

Kollaboratives Arbeiten

Nein

Kollaboratives Arbeiten

Nein

Positiv
  • Gemeinsame Dateibearbeitung
  • Backup-Funktion
  • Basisversion mit großer Speicherkapazität
  • intuitive Benutzeroberfläche
  • Office-Paket (mit kostenpflichtigem Abo)
  • gemeinsame Bearbeitung möglich
  • automatische und selektive Synchronisation
  • Vault zur Entlastung des Speichers
  • Zugriffsrechte detailliert anpassbar
  • hohe Sicherheitsstandards
  • Serverstandorte in Deutschland
  • umfangreicher Funktionsumfang
  • individuelle Tarife
  • Starkes Preis-Leistungsverhältnis im Standalone-Abo
  • Office-Suite lohnt sich im kostenpflichtigen Abo
  • Online-Tresor für besonders sensible Daten
  • Umfangreiche Fotomediathek
  • Backup-Möglichkeiten
  • Office-Tools mit gemeinsamer Bearbeitung
  • viele verschiedene Sicherheitsmechanismen
  • einfaches Teilen von Dateien
  • Fernlöschung bei Geräteverlust oder Diebstahl
  • variable Abo-Modelle
  • Gute Sicherheitsstandards
  • Günstige Speicher-Upgrades
  • einfaches Teilen
  • Bildbearbeitung und Fotobücher integriert
  • einsteigerfreundlich
  • kostenlose Version
  • private Server
  • hoher Sicherheitsstandard
  • zahlreiche Verwaltungsfunktionen
  • einfache Bedienung
  • skalierbares Preis- und Datenmodell
  • Serverstandorte in Deutschland
  • eigene Domain möglich
  • gemeinsames Arbeiten möglich
  • hoher Sicherheitsstandard
  • einfache Bedienung und Struktur
  • umfangreiche Funktionen
  • Server innerhalb Deutschlands
  • Transparenter Umgang mit Server-Standorten
  • individuelle Angebote für Unternehmen
  • eigene Domain und gemeinsames Arbeiten
  • Sicherheit
  • viele Freigabe-Optionen
  • Anbindung an Microsoft und Google
  • Dropbox Backup als sinnvolles Tool
  • Hohe Sicherheitsstandards
  • TÜV-zertifizierte deutsche Server
  • Gleiche Funktionen in allen Abomodellen
  • Protokollvielfalt und Einbindungsmöglichkeiten
  • Unbegrenzter Foto-Speicher für Prime-Mitglieder
  • Bildverwaltungsoptionen
  • Gratis-Version mit 20 GB Speicher
  • aufgeräumte Benutzeroberfläche
  • Chat und Videotelefonie inklusive
  • Quellcode frei verfügbar
  • Tresor-Funktion
  • konkurrenzfähige Preise
  • einfache Bedienung
  • viele Abo-Modelle
  • unbegrenzter Fotospeicher für Prime-Nutzer
  • Zugriff per Web-Browser
  • Datensicherung
  • 25 GB Speicher für Telekom-Kunden
  • Freigabe-Links mit Passwort schützbar
  • Backup-Funktion
  • kostenlose Version mit großer Speicherkapazität
Negativ
  • Link-Freigabe nicht zeitbegrenzt oder mit Passwort möglich
  • begrenzte Kompatibilität zu einigen Office-Formaten
  • mageres Foto-/Video-Management
  • ausschließlich englische Menüs
  • gehobene Abo-Preise
  • Datenschutz fraglich
  • hoher Preis
  • keine Fotobearbeitung
  • limitierte Office-Suite
  • Nur 5 GB Speicher in der kostenlosen Basic-Version
  • Verzögerung bei der Echtzeit-Bearbeitung
  • Fehlermeldungen beim Upload aufgrund der Dateibezeichnungen
  • Einige Funktionen nur auf Apple-Geräten
  • Ordner-Freigabe nur für Empfänger mit Apple-Konto
  • Wenig “Gratis-Speicherplatz”
  • für Privatnutzer recht teuer
  • keine gemeinsame Live-Bearbeitung von Dateien
  • Teils unübersichtliche Bedienung
  • Kein gemeinsames Arbeiten an Dokumenten
  • Privatsphäre potenziell gefährdet
  • einige seltsame Designentscheidungen bei den Apps
  • etwas überladen
  • keine Fotobearbeitung
  • keine Gratis-Version
  • vergleichsweise hohe Preise
  • Foto-Management unter Durchschnitt
  • vergleichsweise hohe Kosten
  • viele Funktionen erst im Business-Account
  • Support größtenteils auf Englisch
  • hohe Preise für Privatkunden
  • keine kreativen Multimedia-Features
  • zu wenig kostenfreier Speicher
  • schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis der Plus-Version
  • Wichtige Zusatzfunktionen kosten zusätzlich Geld
  • Fotoverwaltung ohne Bearbeitungsmöglichkeiten
  • Keine Dokumentbearbeitung
  • Cloud nur für Fotos und Videos geeignet
  • Gemeinsamer Zugriff nur über Family Vault
  • schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis der Pro-Versionen
  • keine gemeinsame Bearbeitung
  • keine Office-Oberfläche in der Cloud
  • dauernd auftauchende Infokästen stören
  • kein gemeinsames Arbeiten im Online Office
  • fehlende macOS-Version
  • 12 Monate Mindestlaufzeit
  • nur 200 GB möglich
  • Wenig Funktionsumfang
  • Tarife ab 2 TB recht teuer
  • einige Funktionen nur über Amazon Photos
  • fragwürdiger Datenschutz
  • Backup-Inhalte nicht spezifizierbar
  • fehlende Teilen-Funktion
  • Drive-Ordner ohne Nutzen
  • wenig “Gratis-Speicherplatz”
  • unübersichtliche Software
  • mäßige Sicherheit
  • Mindestvertragslaufzeit
  • begrenzter Umfang
  • keine Sicherung von Fotos, Videos und Dokumenten
  • kein Zugriff auf Inhalte außerhalb des Samsung-Ökosystems
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Produkteigenschaften anzeigen

Mit einem Cloud-Speicher sichert ihr eure Dateien, ohne Speicherplatz zu verbrauchen. Ihr könnt gemeinsam an Dokumenten arbeiten, ohne dass ihr diese per Mail an alle Nutzer schicken müsst. Diese und weitere Vorteile machen einen Cloud-Speicher sowohl berufstechnisch als auch privat für viele zum unverzichtbaren Online-Service.

Dazu kommt, dass ihr euren eigenen Online-Speicher mittlerweile sehr günstig, mit Einschränkungen oft sogar umsonst bekommt. Auf Dokumente, Fotos, Videos und andere Dateien greift ihr von beliebigen Endgeräten aus ortsunabhängig zu. Verschieden Sicherheitsmechanismen schützen eure Inhalte vor Verlust.

Wir haben die wichtigsten Cloud-Speicher für euch getestet, miteinander verglichen und zeigen hier das Ergebnis. Außerdem erfahrt ihr in diesem Artikel alles Wichtige zum Thema Cloud, sodass ihr auch als absoluter Anfänger mit diesem Guide gefahrlos erste Erfahrungen mit Online-Speichern machen könnt. Zuerst ein paar Informationen zu unserem Testverfahren:

Wie testen wir Cloud-Speicher?

Beim Testen verschiedener Clouds haben wir uns an einem praxisnahen Testschema orientiert. Das bedeutet, wird bewerten die verschiedenen Anbieter so, als wollten wir uns selbst eine Cloud einrichten. Wie viel Speicherplatz bietet der jeweilige Dienst, auf wie vielen Geräten ist dieser erreichbar und wie sicher sind meine Daten?

So testen wir

So testen wir

Unsere Tester verschaffen sich zunächst einen Marktüberblick und analysieren alle infrage kommenden Online-Dienste. Dabei werden neben marktführenden Anbieter auch kleinere Vertreter berücksichtigt. Aus dieser Vielzahl an Diensten werden die aus Sicht der Redaktion relevanten Angebote einzeln getestet und die Testergebnisse gegenübergestellt. Zudem führen wir Hintergrundgespräche mit Entwicklern, Vertretern und Nutzern um den Service der Anbieter beurteilen zu können.

29

Dienste in der Auswahl

Aus insgesamt 29 Anbietern haben wir nach diesem Verfahren 21 Cloud-Anbieter getestet. In diesem Vergleichstest führen wir neben Gewinnern des Vergleichs auch weiterführende Informationen auf, die ihr bei der Einrichtung eines Cloud-Speichers beachten solltet. Beim Testen achten wir unter anderem auf Faktoren wie Funktionsumfang, Sicherheit, Preis-Leistungs-Verhältnis und Benutzerfreundlichkeit.

Was ist ein Online-Speicher?

Cloud-Speicher lagern eure Dateien online in einer sogenannten Cloud, sodass ihr sie von überall erreichen könnt – über das Internet, unabhängig vom verwendeten Endgerät. Per Desktop-Software, App und teilweise sogar über den Browser lassen sich eure Inhalte per Cloud-Speicher zudem automatisiert geräteübergreifend synchronisieren.

Das ist nicht nur praktisch, sondern schützt euch auch vor Datenverlust, da ihr Dokumente, Bilder und Co. jederzeit aus der Cloud erneut auf andere PCs und Smartphones herunterladen könnt. Für eure Inhalte steht euch meist eine begrenzte Speicherkapazität kostenfrei zur Verfügung. Mehr Lagerplatz für eure Dateien bekommt ihr, wenn ihr ein monatliches oder jährliches Abo abschließt.

Auf diesem Wege gespeicherte Daten teilt ihr zudem besonders einfach mit Dritten. Dazu könnt ihr in fast allen Cloud-Speicher einen Link generieren, den ihr lediglich auf dem Wege eurer Wahl, etwa per E-Mail, verschicken müsst. Empfänger können über diesen dann ohne Weiteres auf geteilte Inhalte zugreifen.

Welche Funktionen gibt es darüber hinaus?

Einige Anbieter ermöglichen es euch zudem, geteilte Dokumente gemeinsam in Echtzeit im Browser zu bearbeiten. Dafür stellen sie eigene Texteditoren (ähnlich wie ein Office-Paket) zur Verfügung, in denen ihr nicht nur selbst an Inhalten arbeiten könnt, sondern auch live seht, welche Änderungen andere vornehmen. Andere Anbieter bieten spannende Funktionen der Fotoverwaltung im Online-Speicher.

Wo werden eure Dateien gespeichert – und sind sie sicher?

Bei einigen von euch könnte es Unbehagen auslösen, dass die eigenen, oftmals sehr persönlichen, Daten von Cloud-Diensten “irgendwo im Internet” gespeichert und potenziell auch noch auf unerwünschtem Wege weiterverwendet werden könnten. In diese Sorge spielen einige deutsche Anbieter hinein, indem sie damit werben, im Gegensatz zu Konkurrenten an den strengen deutschen Datenschutz gebunden zu sein.

Tatsächlich greifen jedoch für deutsche Anbieter grundsätzlich die gleichen europäischen Datenschutzregeln wie für außereuropäische Anbieter – denn das Recht orientiert sich hier nicht am Standort des Dienstleisters, sondern am Kundenstandort.

Microsoft und Google sind mit ihren im Europäischen Wirtschaftsraum verfügbaren Produkten damit an dieselben Regeln gebunden wie Strato und die Telekom. Übrigens entscheiden sich die großen (US-)Technologieunternehmen oftmals ohnehin, das EU-Recht einfach auf ihre gesamten globalen Operationen anzuwenden, weil es günstiger ist, einem einheitlichen (strengsten) Standard zu folgen, als Produkte datenschutzrechtlich regional anzupassen.

Grundsätzlich sind zudem alle Anbieter verpflichtet, eure Daten auch auf Servern zu speichern, die sich physisch innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes befinden – ob sie damit werben oder nicht. Transfers in Gebiete außerhalb Europas sind zwar möglich, jedoch nur, wenn die EU diesen zuvor zugestimmt hat. Das tut die EU nur, wenn sie sich davon überzeugt hat, dass europäische Datenschutzstandards auch im Zielland des Transfers eingehalten werden – zum Beispiel, indem sie entsprechende Abkommen mit ausländischen Regierungen schließt.

Verschlüsselungen zum Schutz eurer Dateien

Zudem setzen inzwischen fast alle Anbieter auf moderne Verschlüsselungstechniken, die eure Daten umfangreich vor Fremdzugriffen schützen. Meist kommt hier die sogenannte AES-256-Bit-Verschlüsselung zum Einsatz, die als äußerst sicher gilt. Auf die Sicherheitsstandards der einzelnen Anbieter gehen wir in unseren einzelnen Testberichten gesondert ein.

Es empfiehlt sich zusätzlich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung für den Login bei eurem Cloud-Speicher. Diese sichert euch vor kompromittierten Login-Daten ab, wird aber nicht von allen Cloud-Anbietern zur Verfügung gestellt.

Wir meinen, dass das Risiko eines Datenverlusts infolge eines Defekts oder Verlusts eures Computers meist um ein Vielfaches größer sein dürfte als jegliche Sicherheits- und Datenschutzbedenken gegenüber einer etablierten Cloud, sofern diese ordnungsgemäß verwendet wird. Im Zweifel lohnt hier auch ein Blick in die Nutzungsbedingungen des Anbieters.

Vorteile eines Cloud-Speichers

In den meisten Fällen gilt, dass mehr Daten in der Cloud auch mehr Vorteile bedeuten: Am Computer erspart ihr euch mit einer Synchronisation aller relevanter Daten etwa die Notwendigkeit, manuelle Backups auf USB-Sticks, Festplatten und Co. anzulegen. Auf Smartphone und Tablets gehören Speicher-Engpässe der Vergangenheit an, indem ihr Fotos und Videos in die Cloud verschiebt. Auf dem Mobilgerät verbleibt dann lediglich eine komprimierte Kopie.

Mit der Online-Sicherung eurer Dokumente, Fotos und Videos spart ihr weiterhin jede Menge Speicherplatz auf eurem PC oder Handy. Schließlich müsst ihr synchronisierte Daten nicht mehr lokal gespeichert haben, stattdessen sind diese auf externen Servern abgelegt. Mit einer aktiven Internetverbindung könnt ihr trotzdem jederzeit auf eure Inhalte zugreifen.

Ein dritter großer Vorteil liegt in der Online-Bearbeitung von Inhalten. Nicht nur werden sämtliche Änderungen praktischerweise auf all euren Systemen synchronisiert, ihr könnt bei vielen Cloud-Diensten auch mit mehreren Nutzern gleichzeitig an einer Datei arbeiten. Das ist zum Beispiel ideal, wenn ihr an einem Dokument sowohl von eurem PC zu Hause aus als auch von eurem PC bei der Arbeit aus arbeiten wollt – eventuell sogar zusammen mit Kollegen.

Lohnt sich ein kostenpflichtiges Abo?

Wenn ihr die Möglichkeiten einer Cloud vollumfänglich nutzt, werdet ihr alsbald an die Kapazitätsgrenze kostenfreier Angebote stoßen. Mit einer Investition von zwei bis drei Euro monatlich mietet ihr jedoch bei vielen Anbietern genug Kapazität für eine intensive Cloud-Nutzung. Optional bieten manche Anbieter ein jährliches oder, wie im Falle von pCloud, sogar ein lebenslanges Abo an.

Einige Anbieter schalten beim Abschluss verschiedener Abos zudem erweiterte Funktionen frei. Eine entsprechende Investition kann sich so je nach euren Ansprüchen absolut lohnen. Zuvor solltet ihr euch aber in unseren Testberichten über diese zusätzlichen Funktionen informieren und dann entscheiden, ob ihr für diese euer Geld ausgeben wollt.

Pflicht ist ein solches Abo jedoch keineswegs. Wenn ihr die Synchronisation etwa auf Office-Dokumente beschränkt, kommt ihr mit den üblichen fünf Gigabyte an kostenlosem Speicherplatz problemlos aus – und erfreut euch ebenso an der bequemen Synchronisation von Textdateien, Präsentationen und Co. zwischen Arbeitsrechner, Heim-PC und all euren anderen Geräten.

Die besten Cloud-Speicher: Das sind unsere Testsieger

Kommen wir nun zu unserem Vergleich und den Testsiegern, die uns besonders überzeugen konnten. Nachfolgend verraten wir euch die unserer Meinung nach besten Cloud-Speicher in den Bereichen “kostenloses Angebot” und “kostenpflichtiges Angebot”. Dazu zeigen wir noch einige Sonderfälle unter den Cloud-Speichern, die ebenfalls einen Blick wert sind. Abschließend stellen wir euch besonders sichere Cloud-Dienste vor.

Das beste kostenlose Angebot: Google Drive

Viel Speicher, viel Umfang, wenig Geld

Google Drive erfüllt alle Kernfunktionen eines Cloud-Dienstes und bietet darüber hinaus viele starke Zusatzfunktionen, die ihr anderswo vergeblich sucht. Die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten integriert Google vorbildlich in den Cloud-Service und “Google Fotos” punktet mit einer Automatisierung der Fotoverwaltung. Dank 15 GB Speicherplatz überzeugt der Dienst insbesondere auch im kostenfreien Segment.

  • Gemeinsame Dateibearbeitung
  • Backup-Funktion
  • Basisversion mit großer Speicherkapazität
  • Link-Freigabe nicht zeitbegrenzt oder mit Passwort möglich
  • begrenzte Kompatibilität zu einigen Office-Formaten
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Im Segment kostenfreier Dienste beeindruckt Google Drive mit dem besten Gesamtpaket. Satte 15 Gigabyte bietet der Dienst an Gratis-Speicherkapazität – überdurchschnittlich viel. Drive arbeitet zudem sehr solide und überzeugt insbesondere mit einer eigenen Office-Suite, in der ihr Dokumente flüssig in Echtzeit und gemeinsam mit anderen erstellen und bearbeiten könnt. Bei fast allen anderen Cloud-Diensten, darunter auch Microsoft OneDrive, sind Office-Werkzeuge nur kostenpflichtig freischaltbar.

Weitere Details zum Angebot entnehmt ihr dem ausführlichen Testbericht oder unserem Vergleich der kostenlosen Cloud-Speicher. Die Desktop- und Mobile App für Google Drive könnt ihr über Netzwelt herunterladen.

Hier lohnt sich ein Abo: Microsoft OneDrive

Mit Office-Paket gut, ansonsten eher durchschnittlich

Wer eine Microsoft Office-Lizenz gebrauchen kann, findet im Microsoft 365 Single- oder Family-Abo einen Cloud-Speicher mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis. Ansonsten bekommt Microsoft OneDrive von uns das Prädikat “typischer Cloud-Speicher”. Abzüge gibt es jedoch für die langsame Echtzeit-Bearbeitung von Dokumenten mit mehreren Nutzern sowie für sporadische Fehler beim Datei-Upload. So etwas ist 2022 einfach nicht mehr zeitgemäß.

  • Starkes Preis-Leistungsverhältnis im Standalone-Abo
  • Office-Suite lohnt sich im kostenpflichtigen Abo
  • Online-Tresor für besonders sensible Daten
  • Nur 5 GB Speicher in der kostenlosen Basic-Version
  • Verzögerung bei der Echtzeit-Bearbeitung
  • Fehlermeldungen beim Upload aufgrund der Dateibezeichnungen
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Mit OneDrive spielt Microsoft die eigenen Stärken voll aus: Das Unternehmen hat den Cloud-Speicher in das eigene Office-Paket integriert und bietet so eine All-in-One-Lösung. Wer viel Speicherplatz in der Cloud benötigt, findet bei Microsoft ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis vor: Denn für 69 Euro jährlich erhaltet ihr nicht nur ein Terabyte Online-Speicherplatz, sondern zusätzlich auch ein Microsoft Office 365-Abo inklusive Word, Excel, PowerPoint und Co.

Sonderfall: Apple iCloud

Pflichtkauf für Apple-Nutzer

Dank Fotomediathek und zuverlässigen Daten-Backups ist die iCloud eine ideale Ergänzung zu iOS- und macOS-Geräten. “Drive” ist dabei ein willkommener Zusatz, der die Cloud so flexibel wie die Konkurrenz von Google macht. Die Sicherheit stimmt ebenfalls. Insbesondere für Apple-Nutzer lohnt sich die Investition. Lediglich beim Speicherplatz der Gratis-Version und dem Funktionsumfang für Windows- und Android-Nutzer könnte man noch eine “Zugabe” verlangen.

  • Umfangreiche Fotomediathek
  • Backup-Möglichkeiten
  • Office-Tools mit gemeinsamer Bearbeitung
  • Einige Funktionen nur auf Apple-Geräten
  • Ordner-Freigabe nur für Empfänger mit Apple-Konto
  • Wenig “Gratis-Speicherplatz”
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Generell eignen sich die bislang vorgestellten Cloud-Speicher hervorragend für die Nutzung auf Apple-Geräten. Mit der iCloud bietet das Unternehmen jedoch einen eigenen Dienst an, der iPhone, iPad und Mac auf einzigartige Weise ergänzt. Bei keinem anderen Anbieter habt ihr eine derart nahtlose Verbindung zwischen Endgerät und Cloud.

Die Verknüpfung erfolgt unter anderem über eure Apple ID, was einige besondere Einsatzmöglichkeiten des Online-Speichers mit sich bringt. Deshalb solltet ihr unbedingt einen Blick auf die iOS-Cloud werfen, sofern ihr Apple-Kunde seid. Außerdem: Es spricht nichts gegen die Nutzung zweier Cloud-Dienste parallel.

Sonderfall: LeitzCloud

Guter Speicher für Teams

Mit 250 Gigabyte erhaltet ihr im Basic-Tarif bereits eine Menge Speicherplatz. Nutzt ihr den Cloud-Speicher alleine, könnte das aber bereits zu viel für das Geld sein. Für die Arbeit im Team hingegen eignet sich der Cloud-Speicher besonders gut. Nicht zuletzt aufgrund der individuellen Tarife und des Funktionsumfangs.

  • hohe Sicherheitsstandards
  • Serverstandorte in Deutschland
  • umfangreicher Funktionsumfang
  • individuelle Tarife
  • hoher Preis
  • keine Fotobearbeitung
  • limitierte Office-Suite
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LeitzCloud ist ein weiterer Sonderfall. Während viele andere Cloud-Speicher erst einmal auf den privaten Gebrauch ausgerichtet sind, ist LeitzCloud auf die Nutzung in größeren Gruppen wie etwa Unternehmen, Büros oder Vereinen ausgerichtet. Das erkennt man etwa an den vielen Funktionen für Administratoren, mit denen ihr sämtliche Handgriffe eurer Mitnutzer bis ins kleinste Detail verfolgen könnt.

Ein so auf Gruppenarbeit fokussierter Dienst bietet natürlich auch Möglichkeiten zum gemeinsamen Bearbeiten von Dokumenten, Tabellen und Präsentationen. Umfangreiche Sync-Funktionen erlauben die Arbeit an synchronisierten Dokumenten sogar ohne aktive Internetverbindung und das in Deutschland ansässige und TÜV-zertifizierte Rechenzentrum sowie DSGVO-Konformität versprechen Geheimhaltung auch für wichtigste Firmendaten.

Für besonders viel Sicherheit

Wie bereits erwähnt, sind Cloud-Speicher grundsätzlich als sehr sicher zu betrachten. Bei einigen besonders wichtigen Dokumente – etwa Passwortlisten oder sensible Geschäftsdokumente – ist es jedoch verständlich, dass ihr auf ein höchstmögliches Maß an Sicherheit setzen möchtet. Für solche Fälle empfehlen wir das Tool Boxcryptor. Dieses ist mit fast allen Cloud-Speichern kompatibel und verschlüsselt eure Daten Ende-zu-Ende, bevor ihr sie in die Cloud hochladet. Dies schafft eine extrem starke zusätzliche Sicherheitsebene.

Boxcryptor

Macht ihr euch Gedanken über die Sicherheit von Cloud-Speichern? Boxycryptor verschlüsselt eure Daten bevor sie in den Online-Speicher hochgeladen werden.

Weiterhin haben wir einige Anbieter getestet, die bereits von Haus aus über besonders starke Ende-zu-Ende-Verschlüsselungstechnologien verfügen. Hier konnten uns insbesondere pCloud und Tresorit überzeugen. Beide bieten extrem starke Sicherheitsfunktionen, die für beinahe jede Situation ausreichen sollten. Beide Dienste bekommt ihr mit zudem auch als Gratis-Version.

 
pCloud
Tresorit
  1. pCloud 2. Tresorit
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Speicher in der kostenfreien Version

Speicher in der kostenfreien Version

10 GB

Speicher in der kostenfreien Version

3 GB

Fazit

Fazit

Solider Cloud-Speicher

Mit der Kombination aus solider Sicherheit und fairer Preisgestaltung kann uns pCloud überzeugen. Negativ fallen lediglich die teils komplizierte Menüführung sowie die fehlenden Möglichkeiten zum gemeinsamen Arbeiten an einzelnen Dateien auf. Ohne Alternativen ist das Angebot zudem nicht: Mit Tools wie Boxcryptor schützt ihr eure Daten ähnlich gut wie mit pCloud. Punkten können jedoch die kleinen Besonderheiten der Cloud, wie etwa die platzsparende und schnelle Online-Bearbeitung.

Fazit

Europäischer Datenschutz mit hohem Sicherheitsstandard

Tresorit ein sehr guter Cloud-Speicher, der vor allem im Bereich Sicherheit ganz weit vorne liegt. Gerade für Unternehmen mit sensiblen Daten bietet der Anbieter einen hervorragenden und gut umgesetzten Schutz. Privatanwender sollten sich die Frage stellen, ob sie bereit sind, für einen Online-Speicher ein Abonnement mit recht hohen monatlichen Kosten abzuschließen. Wenn nicht, dann bleibt immerhin noch Tresorit Share als kostenlose Option.

Positiv
  • Gute Sicherheitsstandards
  • Günstige Speicher-Upgrades
  • viele verschiedene Sicherheitsmechanismen
  • einfaches Teilen von Dateien
  • Fernlöschung bei Geräteverlust oder Diebstahl
  • variable Abo-Modelle
Negativ
  • Teils unübersichtliche Bedienung
  • Kein gemeinsames Arbeiten an Dokumenten
  • für Privatnutzer recht teuer
  • keine gemeinsame Live-Bearbeitung von Dateien
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Produkteigenschaften anzeigen

Worauf ihr bei einem Cloud-Speichers achten solltet

Bei all den vielen verschiedenen Cloud-Diensten auf dem Markt, fällt gerade Anfängern die Wahl schwer. Auch wenn wir euch oben bereits eine Einstiegshilfe gegeben haben, wollen wir euch noch einmal darüber aufklären, auf welche Kriterien ihr bei einer Cloud besonders achten solltet. Die folgende Liste gibt euch einen Überblick.

Weitere Faktoren können etwa Up- und Downloadgeschwindigkeit oder die Verfügbarkeit für verschiedene Endgeräte sein. Da die meisten Cloud-Speicher mittlerweile aber Up- und Downloads in wenigen Sekunden ermöglichen und sie für nahezu jedes Betriebssystem inklusive Webbrowser verfügbar sind, spielt dieser Faktor eher eine untergeordnete Rolle. Gleiches gilt für die Benutzerfreundlichkeit, bei der viele Anbieter in den letzten Jahren stark nachgebessert haben.

Wenn ihr besonders viel Wert auf Sicherheit legt, könnt ihr schauen, ob die Betreiber des von euch in Betracht gezogenen Cloud-Speichers den Quellcode ihres Dienstes offen kommunizieren. Meist findet ihr diesen dann auf der offiziellen Webseite des Unternehmens. Das ist ein Zeichen von Transparenz und. Sofern es Hintertürchen, etwa zum Einsehen von Nutzerdateien gibt, könnt ihr dies dem Quellcode entnehmen.

Alternativen für Cloud-Speicher – mit Abstrichen

Eigentlich sprechen wenig Gründe gegen einen Cloud-Speicher, sofern ihr euch vorab Preis, Sicherheit und Umfang überprüft habt. Dennoch bereitet es (wie eingangs erwähnt) vielleicht der ein oder anderen Person Unbehagen, private Dateien auf fremden Servern zu sichern. Gibt es für solche Fälle Alternativen?

Die gibt es, allerdings bieten sie meist nur einen Bruchteil dessen, was ein Cloud-Speicher leistet. Wenn es euch aber vor allem um das Speichern eurer Dateien geht, könnt ihr auf handelsübliche USB-Sticks oder externe Festplatten zurückgreifen. Letztere sind meist empfehlenswerter, da sie mehr Speicherplatz bieten.

Der Nachteil: Externe Speichermedien sind oft nicht günstig. Für Festplatten mit einem Terabyte Speicherlatz müsst ihr schon mit rund 50 Euro rechnen. Ein weiteres Problem: Während Cloud-Speicher eure Inhalte überwiegend sicher auf externen Servern verwalten, seid ihr bei externen Speichermedien selbst für die Sicherheit verantwortlich. Gehen USB-Stick oder Festplatte kaputt, verliert ihr sie oder werden sie durch Malware unbrauchbar gemacht, sind eure gespeicherten Daten weg.

Private Cloud: Nicht für Privatnutzer empfohlen

Eine weitere Alternative zu den in diesem Artikel vorgestellten öffentlichen Cloud-Diensten sind private Clouds. Diese unterscheiden sich dahingehend, dass eure Daten in einem exklusiv für euch aufgesetzten Netzwerk gespeichert werden. Dieses wird von den Betreibern der privaten Cloud bereitgestellt, oft könnt ihr beim Abschluss eines Abos den Online-Speicher zusätzlich nach euren Wünschen einrichten.

Eine private Cloud bietet deshalb in der Regel mehr Sicherheit, einen höheren Datenschutz und individuelle Anpassungsmöglichkeiten. Dafür kostet sie auch deutlich mehr. Nicht zuletzt deshalb eignen sich diese Alternativen vorwiegend für den Berufsalltag und weniger für den Privatnutzer. Für Einzelnutzer stellt die private Cloud deshalb keine echte Alternative dar. Grundsätzlich gilt: Wenn ihr bei der Wahl eurer Cloud auf Sicherheit und Datenschutz achtet, könnt ihr bedenkenlos zu einer “öffentlichen” Cloud greifen.

Anleitungen und erste Schritte in der Cloud

Habt ihr euch für einen Cloud-Speicher entschieden, geht es an die Einrichtung. Wer aber noch nie einen Cloud-Speicher genutzt hat, stößt zu Beginn vielleicht auf das ein oder andere Problem. Genau für solche Fälle findet ihr bei uns auf Netzwelt dutzende Anleitungen zu den verschiedensten Cloud-Diensten, die euch den Einstieg erleichtern.

Google Drive: Anleitungen und Tipps

Nicht nur in unserem Test hat sich Google Drive als bester kostenloser Online-Speicher entpuppt, der Dienst erfreut sich weltweit seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Die ersten Schritte in Google Drive sind für Neulinge aber nicht immer ganz einfach, insbesondere wenn es ums Ordner-Management oder das Synchronisieren von Dateien geht.

Microsoft OneDrive: Anleitungen und Tipps

Microsoft OneDrive ist vor allem für Windows-Nutzer interessant. In unserem Vergleichstest konnte der Dienst als beste kostenpflichtige Alternative überzeugen, eine limitierte Gratis-Version könnt ihr aber ebenfalls nutzen. Mit den folgenden Tipps gelingen euch in Microsoft OneDrive die ersten Schritte.

Dropbox: Anleitunten und Tipps

Dropbox gehört zu den ältesten Cloud-Speichern auf dem Markt, ist jedoch keineswegs veraltet. Im Gegenteil: Der Dienst hat es geschafft, sich die letzten Jahre immer wieder an die stetig steigenden Ansprüche der Kunden anzupassen. Teamfunktionen und Ordner-Synchronisation sind nur zwei Beispiele für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Dropbox.

iCloud: Anleitungen und Tipps

Nutzt ihr Mac, iPhone oder iPad dürfte eure Wahl mit ziemlicher Sicherheit auf die iCloud fallen, ob nun als primärer oder sekundärer Cloud-Speicher. Für Apple-Nutzer ist der Dienst ideal, aber auch unter Android und unter Windows 10 könnt ihr iCloud nutzen. Mit folgenden Tipps fällt euch der Einstieg leichter.

Google Fotos: Anleitungen und Tipps

Wollt ihr online vorwiegend Bilder speichern, empfehlen wir euch Google Fotos. Statt Dokumenten speichert ihr hier eure Urlaubs- und Erinnerungsfotos. Besonders ist, dass ihr aus euren Fotos sogar Collagen oder GIFs erstellen könnt. Auch Diashows und Animationen sind mit Google Fotos schnell erstellt.

Rechner entlasten: Diese Dienste sind ebenfalls Cloud-basiert

Bei Cloud-Speichern liegen eure Dateien üblicherweise erst auf eurem PC und ihr ladet sie anschließend in den Online-Speicher hoch. Bei Filmen und Serien braucht ihr sie jedoch gar nicht erst auf eurem PC zu speichern, denn Anbieter wie Netflix und Amazon stellen euch Filme direkt zum Anschauen in der Cloud bereit. Streaming funktioniert aber nicht nur mit Filmen.

Ein ähnliches Konzept verfolgen Musik-Streaming-Dienste wie Spotify. Mit Premium-Diensten wie Amazon Music HD habt ihr im Vergleich zum Digitalisieren von CDs nicht einmal einen Qualitätsunterschied.

Cloud-Lösungen werden immer beliebter und selbst Videospiele holen sich Unterstützung aus Servern oder lagern die Rechenpower komplett auf Rechenzentren auf. Google Stadia und Shadow sind zwei Spiele-Streaming-Dienste, die ihr schon jetzt nutzen könnt.

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Source moviepilot.de

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